Fachpersonen präsentieren beim «Wissen zum Zmittag» Gehirnfutter zum Thema Stress – mit anschliessender Diskussion. Heute mit Thomas Idhe, Chefarzt Psychiatrie.
Immer mehr junge Menschen kämpfen mit psychischen Problemen. Bei den Sorgen-Telefondiensten von Pro Juventute oder Pro Mente Sana gehen Jahr für Jahr mehr Anrufe ein und eine steigende Zahl von unter 25-Jährigen erhält eine IV-Rente wegen psychischer Erkrankungen.
Viele Kinder und Jugendliche müssen lange auf Hilfe warten, oft mehrere Monate. Psychologinnen und Psychiater sind überlastet. Laut Thomas Ihde ist die psychische Gesundheit der Jungen einer der grössten Brennpunkte unserer Gesellschaft. Was ist hier los? Wieso geht es so vielen jungen Menschen psychisch schlecht? Und was können wir tun, um sie zu stärken?
Thomas Ihde ist Chefarzt der Psychiatrie bei den Spitälern fmi AG im Berner Oberland und war viele Jahre lang Präsident der Stiftung Pro Mente Sana. Aktuell befasst er sich im Rahmen der IV-Revision mit der Frage, wie Jugendliche mit psychischen Belastungen besser in Ausbildung und Arbeit unterstützt werden können.
Das Mittagessen darf mitgebracht werden (Mikrowellen stehen zur Verfügung) oder in der Cafébar bezogen werden. Es gibt ein kleines vegetarisches Zmittag oder verschiedene Snacks.
Eintritt frei (Kollekte). Anmeldung erforderlich.
Plätze können auch am Empfang des Berner Generationenhaus oder per Telefon 031 328 87 00 reserviert werden.

Stress. Eine Ausstellung, die Mut macht
Stress entsteht, wenn wir dazugehören wollen, wenn wir uns vergleichen, bewertet fühlen oder uns Sorgen um die Zukunft machen. Er begegnet uns in Familien, Freundschaften, Schulklassen und Arbeitsteams – und überall dort, wo uns Beziehungen wichtig sind. Eine Ausstellung und vielfältige Veranstaltungen laden dazu ein, die eigene Beziehung zu Stress zu hinterfragen und die Kraft der Gemeinschaft zu entdecken.
Berner Generationenhaus
Bahnhofplatz 2
3011 Bern