Fachpersonen präsentieren beim «Wissen zum Zmittag» Gehirnfutter zum Thema Stress – mit anschliessender Diskussion. Heute mit Manuela Haldimann, Erziehungswissenschaftlerin.
Die Schule ist für Schüler:innen und Lehrpersonen ein zentraler Lern-, Arbeits- und Lebensort. Sie kann Gemeinschaft schaffen, Entwicklung ermöglichen und wichtige Grundsteine für die Zukunft unserer Gesellschaft legen. Gleichzeitig steht sie unter Druck: Die Erwartungen sind hoch, die Ressourcen oft begrenzt. Für Schüler:innen wie auch für Lehrpersonen kann der Schulalltag mit Stress und Überlastung verbunden sein.
Was brauchen Schüler:innen und Lehrpersonen, damit sie gerne zur Schule gehen, sich wohlfühlen und motiviert bleiben? Was macht den Unterschied, ob sie sich zugehörig fühlen, sich als kompetent erleben und ihren Schulalltag selbstbestimmt mitgestalten können?
Manuela Haldimann forscht an der Universität Bern genau zu diesen Fragen. Sie zeigt auf, welche Rolle die drei psychologischen Grundbedürfnisse – Zugehörigkeit, Kompetenzerleben und Autonomie – für Wohlbefinden, Motivation und Leistung spielen, und was das für den Schulalltag bedeuten könnte.
Das Mittagessen darf mitgebracht werden (Mikrowellen stehen zur Verfügung) oder in der Cafébar bezogen werden. Es gibt ein kleines vegetarisches Zmittag oder verschiedene Snacks.
Eintritt frei (Kollekte). Anmeldung erforderlich.
Plätze können auch am Empfang des Berner Generationenhaus oder per Telefon 031 328 87 00 reserviert werden.

Stress. Eine Ausstellung, die Mut macht
Stress entsteht, wenn wir dazugehören wollen, wenn wir uns vergleichen, bewertet fühlen oder uns Sorgen um die Zukunft machen. Er begegnet uns in Familien, Freundschaften, Schulklassen und Arbeitsteams – und überall dort, wo uns Beziehungen wichtig sind. Eine Ausstellung und vielfältige Veranstaltungen laden dazu ein, die eigene Beziehung zu Stress zu hinterfragen und die Kraft der Gemeinschaft zu entdecken.
Berner Generationenhaus
Bahnhofplatz 2
3011 Bern