«Denkmal 2051» ist ein Generationenprojekt mit einer Laufdauer von rund 30 Jahren und enthält folgende Meilensteine:

  • 7. November 2021 bis 29. Mai 2022: Multimedialer Rundgang im Innenhof des Berner Generationenhaus
    Die Besucher:innen hinterlassen ihre Wünsche und Versprechen für zukünftige Generationen auf einer Papierrolle.
     
  • 1. Juni 2022: Einweihung «Denkmal für zukünftige Generationen» 
    Die Papierrolle mit den Wünschen und Versprechen für zukünftige Generationen wird im Innenhof des Berner Generationenhaus vergraben. Darauf wird ein «Denkmal für zukünftige Generationen» mit einer Laufzeit bis 2051 errichtet.
     
  • 1. Juni 2023 bis 1. Juni 2050: Gedenktag für zukünftige Generationen
    Einmal im Jahr wird ein Gedenktag abgehalten, an dem an die Bedürfnisse und Rechte zukünftiger Generationen erinnert wird.
     
  • 1. Juni 2051: Ausgrabung der Papierrolle
    Die Papierrolle aus dem Jahr 2021/22 wird ausgegraben und in einer feierlichen Zeremonie präsentiert. Zugleich wird über die Weiterführung des Denkmals und die Erneuerung des Generationenversprechens um weitere 30 Jahre entschieden.


FAQs zum «Denkmal 2051» finden Sie auf der Projektwebseite.

«Wenn wir wirklich wichtige Entscheidungen treffen, sollten wir nicht nur fragen, was sie uns heute bringen, sondern was sie für unsere Kinder, unsere Enkelkinder und deren Kinder und Enkelkinder in Zukunft bedeuten werden.»

Elinor Ostrom, Nobelpreisträgerin für Wirtschaftswissenschaften

«Dauerhafte Entwicklung ist eine Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können.»

Brundtland-Bericht «Our Common Future», 1987

«Die Menschheit hat die Zukunft kolonialisiert. Wir behandeln sie als einen unbewohnten Ort, über den wir frei verfügen können. Und die Tragödie ist: Zukünftige Generationen haben keine Stimme, sie können das Erbe, das wir ihnen überlassen, nicht beeinflussen.»

Roman Krznaric, Philosoph und Autor «The Good Ancestor»