Die Solidarität ist in der Corona-Krise wichtiger denn je. Wir haben eine Liste von Angeboten zusammengestellt für Menschen, die helfen wollen - oder Hilfe brauchen.
Information
- BAG
Das Bundesamt für Gesundheit informiert auf seiner Website über die aktuelle Situation in der Schweiz und im Ausland, gibt Antworten auf häufig gestellt Fragen und zeigt, wie man sich schützen kann. Es bietet auch Informationen in einfacher Sprache sowie Informationen in verschiedenen Sprachen an.
- Erklär-Video für Kinder
Die Stadt Wien hat ein Erklär-Video für Kinder gemacht. Es zeigt den Ernst der Lage auf, ohne Angst zu machen.
- Republik-Newsletter
Die Zeitung Republik verschickt ab sofort jeden Abend von Montag bis Freitag einen Coronavirus-Newsletter mit den wichtigsten Neuigkeiten und Entwicklungen zum Thema.
- SRF-Newsletter
Auch SRF bietet einen Newsletter zum Thema Corona an: Mit Berichten und Analysen, aber auch aufmunternden Inhalten.
Helfer-Netzwerke
- Benevol
Die Plattform von Benevol verbindet Menschen, die sich freiwillig engagieren möchten mit Menschen, die Hilfe suchen. Auf der Website von Benevol Bern ist aufgelistet, wie jede und jeder helfen kann.
- www.hilf-jetzt.ch
Wer Hilfe benötigt oder anbieten möchte, kann auf Hilf Jetzt verschiedenen Gruppen beitreten. Diese organisieren zum Beispiel Unterstützung beim Einkaufen oder bei der Kinderbetreuung. Hinter dem Projekt stehen Menschen von digitalorganizing.ch, publicbeta.ch und wecollect.ch.
- Five Up
Mit der App Five Up können sich Private, Organisationen und engagierte Menschen miteinander vernetzen und gegenseitig unterstützen. Das Projekt ist eine Zusammenarbeit der Five up Community, der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft und des Roten Kreuz.
Tipps für Helfende
- Benevol
Für Freiwillige und Vereine und Organisationen, die Menschen in der Corona-Krise unterstützen möchten, hat Benevol Merkblätter zusammengestellt.
Factsheet für Freiwillige
Factsheet für Vereine und Organisationen
- Bajour
Das Basler Online-Medium Bajour hat die wichtigsten Massnahmen, die es für Helferinnen und Helfer zu beachten gilt, auf Merkblättern zusammengestellt.
Tipps zum Kinderhüten
Tipps für Helferinnen und Helfer
Unterstützung beim Einkaufen
- Besorgungsdienst des SRK
Freiwillige des Schweizerischen Roten Kreuzes bringen Grundnahrungsmittel und andere Artikel des täglichen Bedarfs nach Hause zu Menschen, die in Quarantäne oder besonders gefährdet sind. Es sind weitere Freiwillige gesucht!
Besorgungsdienst SRK Bern
Besorgungsdienst SRK Basel-Stadt
- Kostenlose Heimlieferungen Migros
Die Migros bietet zusammen mit der Pro Senectute kostenlose Heimlieferung für Lebensmittel an, damit Risikogruppen zu Hause bleiben können. Während BestellerInnen ihre Einkäufe über Amigos.ch tätigen, nehmen BringerInnen Einkaufsaufträge über die Amigo-App an, tätigen diese und liefern sie nach Hause.
- Kostenlose Heimlieferungen Coop
Auch Coop bietet neu kostenlose Heimlieferungen an in Zusammenarbeit mit freiwilligen Helferinnen und Helfern. Vorerst können Menschen ab 65 im Umkreis von 15 Kilometern rund um Bern davon profitieren. Bestellungen können via Bestellformular sowie von Montag bis Samstag über das Telefon des Coop Kundendienstes getätigt werden.
Angebot für Mahlzeiten
- Food-Fenster
Das Küchenteam des «Burgerspittels im Viererfeld» in Bern bietet der Quartierbevölkerung täglich ein Mittagessen zum Selbstkostenpreis an. Es kann beim «Food Fenster» des Personalrestaurants abgeholt werden.
Unterstützung für Angehörige von Demenzkranken
- Alzheimer Schweiz
Alzheimer Bern berät Menschen mit Demenz und deren Angehörige telefonisch, wie sie mit der aktuellen Situation umgehen sollen - neu zusätzlich auch samstags. Weitere Informationen gibt es auch auf der Seite der Dachorganisation Alzheimer Schweiz.
Psychische Unterstützung
- Dureschnufe.ch
Die Website dureschnufe.ch bündelt Angebote zur Förderung der psychischen Gesundheit der Schweizer Bevölkerung während der Coronakrise.
- 147.ch
147.ch berät Kinder, Jugendliche und ihre Eltern bei Fragen und Problemen. Das Angebot ist kostenlos und vertraulich. Ansprechpersonen sind 24/7 auf diversen Kanälen erreichbar.
Angebote für Paare
- Die Uni Zürich bietet ein kostenloses Online-Training für Paare an. Ziel ist es gemäss der Uni, Beziehungen in Zeiten von Stress zu stärken. In Kürze soll auch ein kostenloses Online-Coaching angeboten werden.
Angebote für Kinder und Eltern
- Elternnotruf
Eltern, die mit dieser ausserordentlichen Situation an die Grenzen stossen, können sich rund um die Uhr bei den Fachleuten des Elternnotrufs melden. Beratungen sind vertraulich und auf Wunsch anonym. Telefon-und Mailberatungen sind kostenlos.
- Kinder mit einer Behinderung
Eltern von Kindern und Jugendlichen mit einer Behinderung sind stark gefordert, um die Pflege und Betreuung ihrer Kinder zu schaffen. Das Elternforum sucht Studierende, die in der Zentralschweiz Familien zu Hause unterstützen möchten.
- Interaktives Lernen – iLern
Die Plattform iLern bietet Schulkindern interaktive Online-Übungen zu verschiedensten Fächern der 1. bis zur 6. Klasse.
- Online-Lektionen von Schlaumeier
Eltern, Grosseltern, Prominente und andere Schlaumeier teilen ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit Kindern. Bis die Schule wieder losgeht, gibt es kostenlose Online-Lektionen
Angebote, um soziale Kontakte zu pflegen
- Digitale Gesprächsrunden
Veranstaltungen abgesagt? Feierabendbier eingestellt? Eine Alternative bieten die digitalen Gesprächsrunden von «und» das Generationentandem. Via der App «Zoom» tauschen sich Menschen jeden Alters über verschiedene Themen aus.
- Tel 143 - Die Dargebotene Hand
Menschen, die sich in der momentanen Situation einsam fühlen oder einfach gerne mit jemandem sprechen möchten, können die Telefon- und Onlineberatung der Dargebotenen Hand nutzen.
- Telefonkette der Pro Senectute
Das Angebot der Pro Senectute ermöglicht es Menschen im Alter, ihr Sozialleben aufrecht zu erhalten und Einsamkeit zu vermeiden. Einmal in der Woche rufen sich die Teilnehmer einer Telefonkette reihum an und tauschen Neuigkeiten aus.
- Büro der Brieffreundschaften
Um der Einsamkeit entgegenzuwirken, vermittelt die Heitere Fahne kostenlos Brieffreundschaften.
Technische Unterstützung
- Sie möchten wenigstens via Computer, Smartphone oder Tablet in Kontakt bleiben mit ihren Liebsten? Junge TechnikhelferInnen von «und» das Generationentandem helfen via Telefon oder Teamviewer bei der Installation von Apps, die dafür nötig sind. Kosten: 25.- pro Stunde.
Unterstützung für Unternehmen
- Plattform für die Berner Wirtschaft
Auf der Plattform FokusCorona finden Berner Unternehmen eine Übersicht, wo man Unterstützung und Hilfe bekommt, um die Krise bewältigen zu können. Ausserdem gibt es praktische Informationen, z.B. zum HomeOffice oder Arbeitsrecht.
- Angebote von lokalen Geschäften nutzen
Trotz geschlossenen Läden bieten viele kleine und mittlere Unternehmen weiterhin Waren an, zum Beispiel über einen Hauslieferdienst. Wer die Angebote nutzt, unterstützt die Betriebe in dieser schwierigen Zeit.
- Spenden für lokale Betriebe
Die Quartierbeiz oder der kleine Blumenladen an der Ecke: Viele kleine Betriebe geraten wegen des Lockdowns in finanzielle Nöte. Bei der Aktion «go on» kann man unkompliziert für lokale Betriebe spenden oder deren Gutscheine kaufen.
- Goodwill gegenüber Kulturschaffenden
Wer bereits ein Ticket gekauft hat für eine kulturelle Veranstaltung tut Gutes, wenn er den Ticketpreis nach einer Absage nicht zurückfordert. Auch Musikerinnen und Musiker, Künstlerinnen und Künstler und Veranstalter sind nämlich stark betroffen vom Lockout.
- Crowdfunding für Kulturschaffende
Auf der Crowdfunding-Plattform Wemakeit ist es möglich, Kulturschaffende und ihre Projekte zu unterstützen.
Angebote für Jugendliche und junge Erwachsene
- Party-App für Zuhause
Mit der App Houseparty können Menschen auch in Zeiten des Coronavirus mit Freunden in Kontakt bleiben. Die Gratis-App erlaubt Video-Chats mit bis zu acht Personen gleichzeitig.