Filmabend zum Thema Demenz

Im Rahmen der Ausstellung Malereien des Augenblicks, zeigt die Stiftung Serena den Dokumentarfilm «Vergiss mein nicht», der berührende, schmerzhafte und lustige Einblick in das Leben mit Demenz gibt.

Datum 30.08.2017 18:00 - 19:30
Ort CaféBar
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Wenn ein Leben zu Ende geht, ist die Trauer meist unermesslich. Wenn ein Leben jedoch zu Lebzeiten ausgelöscht wird, verlangt es den Nahestehenden und später Hinterbliebenen eine so unermessliche Kraft ab, die nicht jeder aufbringt: Wir sprechen von Alzheimer. David Sievekings Dokumentarfilm Vergiss mein nicht macht diese Krankheit zu seinem Thema. Er geht einen so ungeheuren Schritt, indem er nicht Analysen, Statistiken oder neueste Forschungsergebnisse präsentiert, sondern Gretel, seine an Alzheimer erkrankte Mutter auf ihrem letzten Weg begleitet der mehrere Jahre andauert. Die persönlichen Momentaufnahmen, die Sieveking dabei gelingen, gehen dem Zuschauer schmerzlich nahe und geben Einblick in eine Krankheit, die grausam und unaufhaltsam Bereiche des Bewusstseins löscht. Doch der Film tröstet auch in seinem ehrlichen und zugleich behutsamen Umgang mit dem Gezeigten und den sehr persönlichen Einblicken. Sieveking ist nicht nur eine Liebeserklärung und Verbeugung vor einer beeindruckenden Frau gelungen, sondern auch eine realistische Darstellung über eine Krankheit, die immer mehr Menschen trifft und vor der wir die Augen nicht verschließen können.

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