Ein Thema, zwei Gäste

Publiziert: 27.04.2017
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Generationentalk mit Heidi Witzig und Benedikt Knüsel. Bild: Walter Winkler

Eine neue Veranstaltungsreihe hat im Februar dieses Jahres in unserer CaféBar Premiere gefeiert: Beim «Generationentalk» treffen sich jeweils zwei interessante Persönlichkeiten aus Kultur, Gesellschaft und Politik zu einem öffentlichen Gespräch. Die Veranstaltung fördert den Austausch zwischen verschiedenen Generationen und soll auch künftig in Partnerschaft mit dem Berner GenerationenHaus fortgesetzt werden.

Licht und Technik passen, in einer Stunde geht es los. In der CaféBar des Berner GenerationenHauses soll in Kürze der erste öffentliche Generationentalk über die Bühne gehen. Der zweiundzwanzigjährige Elias Rüegsegger und Samuel Müller sind bereits seit ein paar Stunden am vorbereiten. Elias Rüegsegger ist Theologiestudent und hat «‹und› das Generationentandem» vor fünf Jahren ins Leben gerufen, mit dem Ziel, dem Austausch zwischen den Generationen eine Plattform zu geben. Die Zeitschrift «und», die er im Rahmen seiner Maturarbeit entwickelte, fand rasch eine Trägerschaft sowie mehrere Freiwillige unterschiedlicher Generationen, die sich für das Projekt begeisterten und mitwirken wollten. Mit Onlinebeiträgen und öffentlichen Veranstaltungen wie dem Generationentalk, hat sich der Verein zwei weitere Standbeine aufgebaut, sowohl um den Generationendialog intern zu leben, als ihn auch nach aussen zu tragen. Das Berner GenerationenHaus teilt diese Vision und fungiert deshalb seit Februar als Partner und Austragungsort der erstmals öffentlich veranstalteten Generationentalks.

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Heidi Witzig & Benedikt Knüsel. Bild: Manuel Meister

Zwei Personen, zwei Generationen – ein Anliegen

Gegenstand der Veranstaltung von Ende Februar war der Klimawandel. Die Gäste, Heidi Witzig (72) und Benedikt Knüsel (26), kämpfen beide für mehr Klimaschutz: Sie hat als Aktivistin bei den Klimaseniorinnen den Bundesrat verklagt, er reiste für Swiss Youth for Climate an die UNO-Klimakonferenz in Marrakesch. Beide warnen vor den Folgen, sofern jetzt nichts gegen den Klimawandel unternommen wird: «Äs isch 1 vor 12i». Denn bereits heute spürten wir die Folgen des umweltschädigenden Verhaltens früherer Generationen, sprich auch derjenigen von Heidi Witzig. Knüsel ärgert sich über die verpassten Chancen. Dennoch meint er, dass man nicht mit dem Finger auf einen einzigen Schuldigen zeigen könne. Auch Heidi Witzig sagt, sie selber hätte nichts verhindern können und: «wer hätte schon gedacht, dass das Klima einmal kippen könnte?»

Hier können sie das fulminante Gespräch zwischen Heidi Witzig und Benedikt Knüsel, sowie weitere spannende Generationentalks nachhören.

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Michèle - Veranstaltungen, Projekte und Kommunikation

Schauen Sie im Berner GenerationenHaus vorbei, wenn Sie das nächste Mal in der Nähe sind. Wir freuen uns auf Sie!

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